Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge

Update Ukraine-Hilfe

Die Ereignisse in der Ukraine haben uns alle sehr betroffen gemacht. Danke von Herzen, dass Ihr so großzügig für die Hilfe gespendet habt! Bislang (Stand 16. Mai 2022) haben wir insgesamt rund 187.000 EUR an Spenden für die Ukraine-Krise erhalten, die weitgehend bereits an unsere lokalen Partner weitergeleitet wurden. 

Wie helfen Eure Spenden?

In der Ukraine unterstützt Ihr Menschen in 10 Städten mit Bargeld/Gutscheinen zum Kauf der nötigsten Dinge zum Überleben. An Orten, wo es Probleme in der Versorgung der Menschen gibt, verteilt ADRA Hilfsgüter, insbesondere Lebensmittel. Ein aus der Konfliktregion umgesiedeltes Kinderheim wird gerade mit Matratzen ausgestattet.

In Polen haben wir Kirchengemeinden und Familien unterstützt, die Flüchtlinge aufgenommen haben. Ein weiterer Transport hatte Matratzen und Decken für Flüchtlingszentren und Unterkunftgeber geladen. 

In Rumänien & Moldawien erhalten geflüchtete Familien dank Euch Bargeld oder Einkaufsgutscheine, um Lebensmittel, Hygieneartikel und andere Dinge des Alltags besorgen zu können. 

In Österreich haben wir Flüchtlinge über eine Hotline an Unterkunftgeber vermittelt und für einige Zeit ein Willkommenszentrum in Wien organisiert, in dem Flüchtlinge einige Nächte schlafen und danach in Unterkünfte weiterreisen konnten. 

Auch an anderen Orten, wie in Linz, öffneten Kirchengemeinden ihre Türen und nahmen durchreisende Flüchtlinge für jeweils einige Tage auf, halfen ihnen, sich in dieser schwierigen Situation zu orientieren und aufzutanken. In Mistelbach unterstützen wir das Zentrum für Familien und Begegnung (ein ehemaliges ADRA Projekt, das jetzt ein eigenständiger Verein ist), das sehr aktiv Flüchtlinge an Gastgeber  vermittelt und betreut. Andere Ortsgruppen wurden dabei unterstützt, Hilfsgüter wie Medikamente in die Ukraine oder Nachbarländer zu transportieren, Wohnungen für Familien herzurichten und Kinder in die Schule zu integrieren. 

In unserem Sozialzentrum in Wien hat schnell die langfristige Arbeit mit Flüchtlingen begonnen – dort finden nun an 5 Tagen pro Woche von früh bis spät Deutschkurse statt, um den Flüchtlingen schnellstmöglich den Weg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Ein LED Monitor im Fenster zum vielbefahrenen „Wiener Gürtel“ informiert neu in mehreren Sprachen Menschen über die Möglichkeiten der Hilfe. 

Lehrbücher für Deutschunterricht auch an anderen Orten in Österreich wurden bestellt und den ehrenamtlichen Helfern zur Verfügung gestellt. 

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