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Jahresrückblick 2021

Heute haben wir an alle Spender die Spendenbescheinigungen für das Jahr 2021 verschickt. Beigelegt haben wir einen Jahresrückblick, den wir auch hier mit euch teilen möchten.

In einem sehr herausfordernden Jahr hast Du geholfen, dass dies alles Wirklichkeit wurde. Danke! 

In meiner englischsprachigen Bibel liest sich Sprüche 11,25 so: 

Wer andere erfrischt, wird selber erfrischt.“

Vielleicht hast Du nicht das Gefühl, etwas Außerordentliches getan zu haben. Aber was wir gemeinsam erreicht haben, bedeutet für tausende Menschen unermesslich viel! Es wäre ohne großzügige Menschen wie Dich nicht möglich gewesen. Ich sage Dir von ganzem Herzen DANKE und möchte Dir heute berichten, was Du zusammen mit den anderen ADRA Spendern im vergangenen Jahr bewirkt hast. Gott hat seinen Segen gegeben und ich hoffe, dass diese guten Nachrichten Erfrischung in Deinen Alltag bringen – etwas, das wir alle, denke ich, momentan brauchen.

Nothilfe: Ihr habt nach Katastrophen geholfen.

ADRA Nothilfe
ADRA Nothilfe nach Taifun Rai auf den Philippinen

Während COVID-19 die Nachrichten dominiert, haben Betroffene ganz unterschiedlicher Krisen dank Eurer Spenden Nothilfe erhalten. In Beirut/Libanon erhielten Familien und Kleinunternehmer nach der Explosion im Hafen 2020 finanzielle Unterstützung, um ihre Wohnungen und Kleinunternehmen zu renovieren. In Kroatien schenkten Eure Spenden Menschen, die durch das Erdbeben im vergangenen Winter ihr Zuhause verloren hatten, Hilfsgüter und wieder ein Dach über dem Kopf. Im Jemen, im Norden Mosambiks und in Myanmar durften wir Familien, die vor Gewalt in ihrer Heimat geflohen sind, mit Nahrung und Hilfsgütern unterstützen. In Indien und Nepal erhielten Krankenhäuser, die COVID-Patienten behandeln, Sauerstoffgeräte und andere nötige Ausstattung, um Leben zu retten. Noch zwischen Weihnachten und Neujahr 2021 konnten wir Hilfe zusagen für Familien, die auf den Philippinen von einem schweren Taifun getroffen worden waren. 

Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit: Dank Dir blühen Menschen auf.

In Mosambik konnten wir zum Jahresbeginn 2021 ein mehrjähriges Projekt starten. Es bekämpft Hunger und schenkt Familien die Grundlage, ein Einkommen zu verdienen. Diese Familien unterstützt ihr mit Euren Spenden im Rahmen der 1+1 Weihnachtsspendenkampagne. Nachdem fast 2 Jahre lang keine internationalen Projektbesuche möglich waren, konnte ich mich im vergangenen November von den Fortschritten vor Ort überzeugen. Ein besonderer Moment.

Mosambik - Einkommen für Kleinbauern
Mosambik – Einkommen für Kleinbauern

Unser Hilfsprojekt in Simbabwe, das über 3 Jahre insbesondere Frauen in der Landwirtschaft ausgebildet hat und sie mit Märkten vernetzt hat, durften wir im März 2021 abschließen. Gemeinschaftsgärten für Dörfer und Schulen wurden angelegt, Brunnen zur Bewässerung installiert. Familien erhielten Ziegen und Hühner und haben nachhaltige moderne Anbaumethoden erlernt, um ihren Ertrag zu steigern. 

In Kajiado, Kenia haben Eure Spenden jungen Massai-Frauen den Besuch einer weiterführenden Schule ermöglicht, und einigen eine Berufsausbildung. Als Teenager waren sie aus ihren Familien geflohen, da sie beschnitten oder zwangsverheiratet werden sollten. Mittlerweile sind sie zu jungen Frauen mit guter Ausbildung herangewachsen. Als sie wegen COVID-19 und geschlossener Schulen teilweise in ihre Familien zurückkehrten, erhielten sie ein großes Lebensmittelpaket als Unterstützung und das Team vermittelte mit den Eltern, dass die jungen Frauen ihre Ausbildung fortsetzen können. 

Bildung für Massai Mädchen
Projektleiterin Evelyn Brenda mit 2 Absolventinnen von der Maasai Maara Universität.

Jedes Kind. Überall. In der Schule. Dass Kinder ihre Schulbildung über monatelange Lockdowns hinweg fortsetzen, habt ihr durch unsere Projekte in Indien und Bangladesch ermöglicht. Die Sozialarbeiter der ADRA Schule im Bus in Indien aber auch des Schulprojekts im Chalantika-Slum in Bangladesch hielten engen Kontakt zu Kindern und Eltern, um ihnen das Lernen von zu Hause zu ermöglichen und sie nach der Wiederöffnung der Schulen wieder in den Unterricht zu integrieren. In Syrien konnten wir dank einer Partnerschaft mit dem Samariterbund und der Aktion Nachbar in Not Schulen renovieren. Es ist so wichtig, dass die Kinder nach den Kriegserlebnissen wieder  in die Schule zurückkehren können. In Kirgisistan konnten Gehörlose eine Berufsausbildung absolvieren und Deine Hilfe stärkte sie, so dass sie heute endlich eine gemeinsame Stimme haben und Arbeit finden.

Indien Schule im Bus
Indien Schule im Bus

Vor wenigen Tagen bin ich aus Nepal zurückgekehrt. Hier lernen Kleinbauern am Fuße des Himalayas, ihre Landwirtschaft an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Auch hier war die Arbeit dank monatelanger COVID Einschränkungen nicht einfach. Aber es hat sich auch viel getan. Ich durfte sehen, wie Dorfgemeinschaften in Frühbeeten Gemüsesetzlinge ziehen. Mit biologischem Dünger angereicherte Erde lässt das Saatgut sprießen und unter Folien-Gewächshäusern können die Bauern schon früh in der Saison Gemüse zum Verzehr und Verkauf anbauen. Mehrere Wassersysteme wurden bereits gebaut, die Wasser in Dörfer und zu Feldern bringen und die es den Menschen vor Ort erlauben, die Pflanzen zu bewässern, auch wenn der Regen ausbleibt. 

Österreich

In Österreich konnten wir mit der Hilfe vieler Ehrenamtlicher Menschen in Not unterstützen. Auch ihnen möchten wir DANKE sagen! ADRA Ortsgruppen übergaben vor Weihnachten Lebensmittelpakete an Familien und Weihnachtspackerl an Kinder. Schülerinnen und Schüler erhielten Lernbetreuung. In unserem Sozialzentrum Säulengasse in Wien haben sich die Deutschkurse sehr gut etabliert. Einige der Absolventen konnten bereits erfolgreich in Arbeitsstellen vermittelt werden. Wir freuen uns sehr darüber. Auch der ADRA HomeRun war mit 128 Teilnehmer*innen wieder ein tolles virtuelles Benefiz-Laufevent!

Ausblick neue Projekte

Mosambik reproduktive Gesundheit
Mosambik reproduktive Gesundheit

Zwei von verschiedenen in 2022 beginnenden Projekten möchte ich Dir kurz vorstellen. In Mosambik beginnt ein zusätzliches Projekt, in dem Jugendzentren aufgebaut werden, in denen junge Erwachsene insbesondere zu den Themen Gesundheit und Familienplanung beraten werden. Seit einigen Wochen bin ich mit ADRA Sambia in Kontakt und wir planen, zwei Krankenhäuser in entlegenen Regionen, die wichtige Anlaufstelle für Menschen sind, mit Solaranlagen auszustatten, damit sie trotz der schwankenden öffentlichen Stromversorgung verlässlich Operationen durchführen und ihre Patienten versorgen können. 

In Krisenzeiten Nächstenliebe zu üben, ist ein unschätzbares Geschenk. Ich bin so dankbar für den Unterschied, den Deine Spende im Leben von Menschen macht! Besten Dank für Dein Vertrauen, Dein Mitgefühl und Deine Großzügigkeit!

Herzliche Grüße und Segenswünsche für 2022,

Marcel Wagner”

 

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